Barcode-Generator
Läuft komplett in deinem Browser. Deine Dateien und Daten verlassen dein Gerät nie.
Über dieses Tool
Wert eingeben, Symbologie auswählen, fertig ist der Barcode. Während du tippst, zeichnet das Tool ihn live. Unterstützt werden Code 128, Code 39, EAN-13, EAN-8, UPC-A, ITF-14, ITF, MSI, Codabar und Pharmacode. Über die Einstellungen lassen sich Strichbreite und Höhe anpassen, außerdem ob der Wert unter den Strichen als Text erscheint. Das Ergebnis kannst du als PNG oder SVG herunterladen oder, wo der Browser das unterstützt, direkt als Bild in die Zwischenablage kopieren.
Welches Format ist das richtige?
Für interne Etiketten ist Code 128 meist die beste Wahl, weil es beliebigen ASCII-Text codiert, also Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen. Code 39 kann weniger (Großbuchstaben, Ziffern und ein paar Sonderzeichen), wird dafür aber auch von älteren Scannern zuverlässig gelesen. Die Handelsformate sind Zahlen mit fester Länge: EAN-13 für die meisten Produkte außerhalb Nordamerikas, also auch im deutschen Einzelhandel, UPC-A für Nordamerika, EAN-8 für kleine Verpackungen und ITF-14 für Versandkartons. Pharmacode speichert eine einfache Zahl zwischen 3 und 131070 und kommt auf Arzneimittelverpackungen zum Einsatz. Passt ein Wert nicht zu den Regeln des gewählten Formats, meldet das Tool das, statt etwas zu zeichnen, das ein Scanner falsch lesen würde.
Was passiert mit der Prüfziffer?
EAN-13, EAN-8, UPC-A und ITF-14 enden alle mit einer Prüfziffer, mit der ein Scanner Lesefehler erkennt. Du kannst die vollständige Nummer eingeben, dann prüft das Tool diese letzte Ziffer, oder sie weglassen, dann berechnet das Tool sie und zeigt an, dass es das getan hat. Gerechnet wird nach der GS1-Modulo-10-Methode: die Ziffern von rechts abwechselnd mit 3 und 1 gewichten, aufsummieren und die Differenz zum nächsten Vielfachen von zehn bilden. Aus 590123412345 als EAN-13 wird so 5901234123457. Gibst du alle 13 Ziffern ein und die letzte stimmt nicht, lehnt das Tool den Barcode ab, statt ihn mit falscher Prüfziffer zu zeichnen.
Werden meine Daten irgendwohin hochgeladen?
Nein. Der Barcode wird als SVG direkt im Browser gezeichnet, und für den PNG-Download wird dieses SVG auf ein Canvas im Arbeitsspeicher gemalt. Nichts von dem, was du eingibst, geht über das Netzwerk. Artikelnummern, Bestellnummern oder andere interne Angaben bleiben auf deinem Gerät.
Wofür ist das nützlich?
Typische Anwendungen sind das Beschriften von Lagerbeständen und Ausrüstung, das Drucken von Bestell- oder Ticketnummern für Handscanner, das Testen eines Scanners oder einer Kassenlösung mit einem bekannten Code sowie das Mocken von Verpackungen, bevor das echte Artwork steht. SVG eignet sich, wenn der Barcode gedruckt oder skaliert wird, da die Striche in jeder Größe scharf bleiben; PNG reicht, wenn das Bild nur in ein Dokument oder einen Chat soll. Die Regeln hinter den Handelsformaten stehen in den GS1 General Specifications oder im Barcode-Artikel auf Wikipedia.